Pressemitteilung der Volksinitiative „Rettet Hamburgs Grün – Klimaschutz jetzt!“

Am Mittwoch, den 23.3.2022 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Volksinitiative »Rettet Hamburgs Grün – Klimaschutz jetzt!« auf Einladung mit Vertreterinnen und Vertretern der beiden Regierungsfraktionen in der Hamburgischen Bürgerschaft.

Das Treffen war als erstes Kennenlernen gedacht. Es zeigte sich schnell, dass die Position der Regierungsfraktionen hinsichtlich des Klimaschutzes aus Sicht der Vertreter*innen der Volksinitiative nicht zukunftsorientiert ist.

Das Gespräch fand in sachlicher Atmosphäre statt. Dennoch bleibt festzuhalten, dass sich die Regierungsfraktionen nach wie vor in alten Denkmustern bewegen. Dazu Michael Heering (Vertrauensperson der Volksinitiative): »Es ist nicht nachvollziehbar, dass Klimaschutz, Artenschutz und Lebensqualität immer wieder gegen Wohnen, Arbeiten und Soziales ausgespielt werden sollen. Grünflächen sind keine billigen Baulandreserven, sondern artenreiche Lebensinseln für Hamburgs Zukunft.« Joachim Lau (ebenfalls Vertrauensperson der Volksinitiative) ergänzt: »Zukunftsweisende Vorschläge für die nachfolgenden Generationen durch die Regierungsvertreter*innen, denen sie ja gesetzlich verpflichtet sind, blieben aus. Auf die Notwendigkeit unseres Anliegens, Hamburg auf den unausweichlichen Klimawandel vorzubereiten, wurde nicht eingegangen.«

Die Volksinitiative hat sich den Schutz von Hamburgs Grünflächen zum Ziel gesetzt, denn Hamburg muss jetzt und in Zukunft vor den Folgen des Klimawandels geschützt werden. Aufgabe der Politik ist es, Lösungsansätze zu präsentieren, die die angeblichen Gegensätze von Klimaschutz und Wohnungsbau überwinden.

Nach dem Austausch der Positionen endete das Gespräch nach einer Stunde. Es wurde ein Fortsetzungsgespräch vereinbart. Die Initiative fordert ein Moratorium aller »Grünvernichtungspläne «. Leider sind die Positionen nach wie vor weit voneinander entfernt.

Die Volksinitiative »Rettet Hamburgs Grün – Klimaschutz jetzt!« bereitet sich weiter darauf vor, im September das geplante Volksbegehren erfolgreich zu gestalten und 80.000 Unterschriften in drei Wochen zu sammeln.

Hamburg, 23.März 2022

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