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Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen2021-10-07T23:33:21+02:00
Es liegt bereits eine Baugenehmigung vor und nun?2021-09-25T08:01:37+02:00

Dann wird wie geplant gebaut. Das heißt auch in den nächsten Jahren wird es weiteren Wohnungsbau geben, die vorliegenden Genehmigungen werden „abgearbeitet“. Gleichzeitig wird aber nunmehr der Fokus auf andere Flächen gelegt. Es gibt also keinen Stillstand beim Wohnungsbau.

Geht beides – Umweltschutz und sozialer Wohnungsbau?2021-09-25T08:01:24+02:00

Dies sollte nicht gegeneinander ausgespielt werden. Beides muss möglich sein. Klimaschutz, also Erhalt unserer Grünflächen, wird immer wichtiger für die Zukunft von uns und unseren Kindern und Enkeln. Wenn gebaut wird, dann sollte unbedingt der Fokus auf bezahlbarem Wohnraum liegen. Es gibt bereits zu viele teure Wohnungen in Hamburg. Hierbei sollte dann auch eine dauernde Sozialbindung der Wohnungen an erster Stelle stehen. Es fallen seit Jahren mehr Wohnungen aus der Sozialbindung als hinzukommen. Dagegen kann man nicht anbauen.

Ich habe keinen Drucker und nun?2021-09-25T08:00:43+02:00

Es gibt sogenannte Sammelstellen (i. d. R. öffentliche Geschäfte), wo man direkt unterschreiben oder sich Listen abholen kann. Diese sind auf der Webseite nachzulesen. Wir können auch Listen zukommen lassen. Aber vielleicht findet sich auch in der Familie oder im Freundeskreis jemand mit einem Drucker, der sogar ebenfalls unterschreiben möchte.

Ist nach den 10.000 Unterschriften alles geschafft?2021-09-25T08:00:23+02:00

Nein, wir gehen davon aus, dass wir im nächsten Schritt ein Volksbegehren starten müssen.

Dies wird frühestens im Mai 2022 sein. Hier müssten dann mindestens 5 % der Wahlberechtigten innerhalb von 21 Tagen unterzeichnen. Die Unterschriften aus der ersten Sammlung zählen hierbei nicht, es wird also komplett von vorne gesammelt. Wird auch dieser Vorschlag abgelehnt, kommt es zum Volksentscheid.

Kann man auch online unterschreiben?2021-09-25T08:01:17+02:00

Leider nein. Die Unterschriftenlisten müssen ausgedruckt sein und die Unterschrift manuell erfolgen – am besten mit einem „verlässlichen“ Kugelschreiber. Die Zeile bitte – bis auf das graue Feld – komplett ausfüllen. Dabei ist es wichtig, Name und Adresse lesbar zu schreiben. Die Unterschrift darf am Schluss dann „flott von der Hand gehen“.

Mein Wohnort liegt außerhalb Hamburgs, darf ich trotzdem unterschreiben?2021-09-25T08:01:11+02:00

Diese Unterschrift zählt dann leider nicht mit. Die Adressen werden seitens der Behörden auf Zulässigkeit geprüft. Unterschriften bei Hamburger/-innen sammeln darf man aber natürlich trotzdem.

Und der soziale Wohnungsbau?2021-09-25T08:01:30+02:00

Ist auch uns wichtig. Aktuell gibt es in Hamburg 80.000 Sozialwohnungen. Und die ersten Sozialwohnungen von 2011 fallen schon wieder aus der Bindung raus. Es müssen also günstige Wohnungen im Altbestand erhalten oder geschaffen werden und die soziale Bindung länger bestehen. Die SAGA z.B. könnte mehr günstige Wohnungen anbieten.

Warum diese Volksinitiative?2021-09-25T08:01:53+02:00

Der Klimawandel steht nicht mehr vor der Tür, sondern hat in unserem Wohnzimmer Platz genommen. Wir müssen handeln. Hitzetote, Waldbrände, Überschwemmungen, Insektensterben. Wir können uns nicht davor verstecken. Die stark ansteigende Versiegelung von Flächen führt in Hamburg zur weiteren Erwärmung der Stadt, Verlust von Naherholungsflächen, zu Überschwemmungen, Rückgang der Artenvielfalt …

Was ist denn mit dem Vertrag für Hamburgs Stadtgrün?2021-10-06T22:33:54+02:00

Der Vertrag zwischen dem Senat, den Bezirksämtern und öffentlichen Unternehmen hat mehrere Lücken, zum einen wird der Stadtrand nicht geschützt, sondern – aber auch hier mit vielen Ausnahmen – nur die Grünflächen innerhalb des sogenannten 2. Grünen Rings. Wir gehen einen anderen Weg: Wir schützen Flächen ab einem Hektar, davon darf auch nichts “abgebissen” werden. Darüber hinaus wird im „Stadtgrün-Vertrag” das Thema Ausgleichsflächen sehr „flexibel“ geregelt. So dürfen diese Flächen außerhalb Hamburgs liegen.

Was ist die Kernforderung der Volksinitiative?2021-09-25T08:02:00+02:00

Keine Bebauung von großflächigen Grün- und Landwirtschaftsflächen ab einem Hektar.

Was passiert mit den Unterschriften?2021-09-25T08:00:29+02:00

Die Unterschriften werden nach Erreichen von mindestens 10.000 Unterschriften offiziell dem Hamburger Senat übergeben. Die Daten finden keinerlei andere Verwendung. Diesen Vorgang werden wir mit einer Pressemitteilung bekannt geben.

Wer steht hinter der Volksinitiative Rettet Hamburgs Grün – Klimaschutz jetzt?2021-09-28T16:32:05+02:00

Die Initiativen, die in einem gemeinsamen Bündnis den Klimaschutz in Hamburg voranbringen möchten, sind auf unserer Website gleich am Anfang zu finden. Sie alle sind die Volksinitiative.  Und es werden immer mehr, die mitmachen! Jetzt kommen all die Sammler*innen, die Sammelstellen, die Menschen, die über die Initiative informieren hinzu. Und natürlich jede*r Unterzeichner*in!

Eingereicht wurde die Volksinitiative Rettet Hamburgs Grün – Klimaschutz jetzt! von der Bürgerinitiative Rettet das Diekmoor!, die sich Anfang 2021 gegründet hat, um die Bebauung des Landschaftsschutzgebietes Diekmoor in Langenhorn zu verhindern.  

Recht schnell wurde deutlich, dass dem Willen der Bürger*innen auf Bezirksebene keinerlei Gehör geschenkt wird. Und schnell wuchs die Erkenntnis, dass in anderen Bezirken Hamburgs genauso verfahren wird: Bebauungen auf den letzten verbliebenen Grünflächen gegen die Wünsche der Bewohner*innen, die allesamt machtlos zusehen sollen. 

Deshalb haben wir uns entschieden, hamburgweit eine Lösung herbeizuführen, die den Bau von Wohnraum mit dem Erhalt der Grünflächen der Stadt versöhnt. Denn beides geht und beides muss! 

Wird dann gar nicht mehr gebaut?2021-09-25T08:01:43+02:00

Doch, aber anders. Z. B. auf bereits versiegelten Flächen, niedrige Gebäude können aufgestockt werden, brachliegende Gewerbeflächen oder leerstehende Bürogebäude genutzt werden. U-Bahntröge bieten sich zum Überbauen an. Dies sind nur einige Beispiele.

Wichtig wäre auch die Pflege des Altbestandes. Wenn 80 % des Energieverbrauchs von Gebäuden, durch deren Bau entsteht, macht es einen großen Unterschied, ob Häuser nach 30 oder 40 Jahren abgerissen werden, um mit neuen Gebäuden größere Profite zu erwirtschaften oder ob Häuser so gebaut und gepflegt werden, dass sie 100 Jahre lang gern genutzt werden.

Wo werden die Unterschriften gesammelt/aufbewahrt, bis sie zum Rathaus gehen?2021-09-25T08:00:36+02:00

Es gibt Sammelstellen, die auf der Webseite aufgelistet sind. Dort werden die Listen regelmäßig von uns abgeholt und sicher aufbewahrt, bis wir mindestens 10.000 Unterschriften erreicht haben. Dafür haben wir ab Sammelbeginn insgesamt 6 Monate Zeit. Natürlich kann man die Unterschriftenlisten auch auf dem Postweg an uns direkt verschicken – die Adresse ist auf den Listen vermerkt. Die Listen müssen hierbei nicht in einzelnen Umschlägen verschickt werden, es reicht ein Sammelumschlag.